Bürgerentscheid zum Freibad Ohlsdorf - Stimmzettel verwirren
Das ist wenig bürgerfreundlich. "Ich weiß gar nicht, was ich auf diesem grünen Zettel nun ankreuzen soll", sagt Esra Ergene Gomes (41), auch Christiane Kaphengst (42) schaut etwas ratlos: "Dass es gleich mehrere Fragen gibt, ist verwirrend." So ähnlich wie den beiden Winterhuderinnen dürfte es vielen der mehr als 220.000 Menschen im Bezirk Nord gehen, die in der vergangenen Woche den grünen Stimmzettel zum Bürgerentscheid "Rettet das Freibad Ohlsdorf" in der Post hatten. Denn die Bürger müssen am 16. April oder vorab per "brieflicher Abstimmung" gleich drei Fragen beantworten. Eine mit drei Punkten hat die Initiative "Rettet das Freibad Ohlsdorf" gestellt, eine die Bezirksversammlung. Außerdem gibt es noch eine Stichfrage. Die ist notwendig, falls sowohl die Frage der Initiative als auch die der Bezirksversammlung eine Mehrheit bekommen. Die Stichfrage entscheidet dann, welche der beiden Fragen beschlossen werden soll.



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