In-offizielle Online-Petitionen sind gesammelte Meinungsäußerung ohne rechtliche Wirkung.
Wie ein "offene Brief" oder ein Aufruf ist die in-offizielle online-Petition ein Instrument der öffentlichen Meinungsäußerung. Mit ihr kann auf informellem Weg Druck auf Politik, Verbände und Wirtschaft ausgeübt werden.
Bei einer solchen in-offiziellen online-Petition werden Unterschriften von Bürgern, die die Ziele der online-Petition unterstützen, auf Internetseiten oder per E-Mail gesammelt. "Unterschrieben" wird mit dem Namen und derE-Mail-Adresse.
Über den Nutzen in-offizieller online-Petitionen wird gestritten.
- die Gültigkeit der Unterzeichnungen ist schwer zu kontrollieren
- standardisiert formulierten E-Mails werden bei Empfängern häufig automatisch rausgefiltert
- das Anliegen wird über das Internet rasch verbreitet; große Aufmerksamkeit wird schnell erzielt
Ein Fernsehzuschauer soll zum Beispiel durch seine in-offizielle online-Petition erreicht haben, dass der Fernsehsender ProSieben die bereits abgesetzte Serie "Mein neuer Freund" wieder ins Programm aufnahm.
Nicht-Rregierungsorganisationen (NGO's) verwenden bei wichtigen Anliegen kombinieren oft klassische Unterschriftensammlung, Brief- und Postkartenaktion mit in-offiziellen online-Petitionen.| Beispiele für Nicht-Regierungsorganisationen | ||||
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